Homöopathie-Fortbildungen in Mainz

Halbjährlich seit 2005 stattfindende Homöopathie-Fortbildungsreihe mit Karl-Josef Müller in Mainz


Der Referent
Karl-Josef Müller ist bekannt als Autor der Materia Medica Wissmutund aus Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften sowie zahlreichen Seminaren im gesamtem Bundesgebiet. Er arbeitet seit 1986 in eigener homöopathischer Praxis in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz). Für ihn gibt es keinegroßenoder kleinenMittel, nur bekannte und unbekanntere, denn tiefgründig verordnet hat jede Arznei ein umfassendes Heilpotenzial.

Die in wörtlichen Patientenaussagen aufgezeichneten Erstanamnesen werden als Kopie an die Seminarteilnehmer, so dass man entspannt der Fallvorstellung und -analyse folgen kann. Da bei der homöopathischen Umsetzung der individuellen Informationen bei manchen Arzneien die Materia Medica unzureichend ist, wird anschaulich vermittelt, wie in solch einem Fall Ergänzendes aus anderen Natur- und Geisteswissenschaften als zusätzliches Werkzeug hinzugezogen werden kann. Sie werden viel lernen, Inspirationen erhalten und möglicherweise für den einen oder anderen bisher nicht geheilten Patienten dessen persönliche Arznei finden.

Der Seminarort - der Saal im Gebäude des
Blinden- und Sehbehindertenvereins
Seit 2015 dient der Saal des „Blinden- und Sehbehindertenvereins“ in der Untere Zahlbacher Str. 68, knappe 15 Fußminuten (900 m) vom Hauptbahnhof entfernt, als Seminarraum. In den Pausen stehen für Sie kostenfrei Heißgetränke, Kuchen und Kekse bereit, Kaltgetränke werden zu moderaten Preisen vom Seminarhaus bereit gestellt.

Ermäßigung für Erstteilnehmer und Gruppen
- ErstteilnehmerInnen erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 20 € (nicht kombinierbar mit dem Gruppenrabatt).
- Gruppen ab zwei/drei/vier Personen erhalten 10/15/20 % Ermäßigung. Zwingend erforderlich ist die gleichzeitige Anmeldung per E-Mail, Fax oder postalisch durch einen Gruppenteilnehmer; eine nachträgliche Erweiterung bestehender Gruppen ist leider nicht möglich! Die Bezahlung erfolgt individuell nach Erhalt der Anmeldebestätigung.

Fortbildungspunkte für Ärzte & Heilpraktiker
Es werden acht Unterrichtseinheiten Fachfortbildung zum Qualifizierungsnachweis durch SHZ & BKHD attestiert. Für Ärzte werden acht Punkte für den Erhalt des DZVhÄ-Diploms zertifiziert.

21. Oktober 2017 - Sykose und Zwangsstörungen“ - Thujaähnliche Bäume

Die Präsentation von Praxiserfahrungen verschiedener Baumarzneien innerhalb eines Seminares erleichtert das Erkennen von (thematischen) Ähnlichkeiten wie auch die Differenzierung der Arzneimittel folgender wichtiger Arzneigruppe in der Homöopa-thie.

Thujaähnliche Bäume hegen immense Selbstzweifel. Sie wuchsen mit diffusen Schuldgefühlen auf, nicht selten verstärkt durch rigide elterliche Moralvorstellungen. Ihr daraus resultierendes zwanghaftes Handeln ist Ausdruck einer Suche nach Stabilität. Gewissenhaft-peinliche Ordnung, Sauberkeit, Kontrolle und starre Verhaltensweisen, ja sogar Rituale prägen den Alltag. Im mitmenschlichen Umgang agieren sie hölzern und schematisch.

Alles rund um die Sexualität wurde tabuisiert. Der Urogenitaltrakt ist auch entsprechend ein häufiger Erkrankungsschwerpunkt.

Vorgestellt werden unter anderem Fälle von:
- Thuja occidentalis
- Abies canadensis (Hemlocktanne)
- Aesculus hippocastanum
(Rosskastanie)
- Alnus glutinosa (Schwarz-Erle)
- Guajacum (Pockholzbaum)
- Quercus (Eiche)
- Fraxinus americana (Weiß-Esche)
- Sequoiadendron giganteum
(Mammutbaum)

Alle Informationen zu den Homöopathiefortbildungen 2017 in Mainz finden Sie zusammengefasst auf diesem » Seminarflyer.




Guten Tag, Herr Schweser,
ich möchte mich mal kurz nach dem Seminar vor 14 Tagen melden. Es war eine große Bereicherung für mich – und ich werde sicherlich wiederkommen! Die Entdeckung kam für mich ja spät ... war aber sehr eindrucksvoll.
Herzlichen Dank und schöne sonnige Grüße aus Bad Kreuznach!


Frau Dr. med. Katrin Sutor, Bad Kreuznach (via E-Mail vom 21. Sept. 2013)




17. März 2018 - das große Schlangen-Special

Mit drei großen publizierten Fallsammlungen (beim Seminar erhältlich) zu Elaps corallinus, Naja tripudians und Crotalus horridus hat sich Karl-Josef Müller als Kenner der Materie bewiesen. Aber er hat noch viel mehr aus der Unterordnung der Schlangen an Praxiserfahrung weiterzugeben - wie immer solide auf Bekannten aufbauend und das Wissen vorsichtig und unspekulativ erweiternd.

Im Seminar wird die „Meisterschlange“ Lachesis muta vorgestellt und wie sie auch außerhalb des Klischees „geschwätzige Frau im Klimakterium" sich bei Kindern oder einem Mann zeigen kann. Die Patienten der Hornviper Cerastes cerastes spielen gerne im Sand – sie bietet sich als „Kinderarznei“ praktisch an. Ein ausführlicher Block widmet sich der „Schlingschlange“ Boa constrictor, bei der sich das Schlangenthema der Enge bedrohlich somatisieren kann. Und der Gelbe Buschmeister Bothrops lanceolatus kommt in seiner akuten und chronischen Aphasie in Form einer Kasuistik zu Wort. Der ungiftigen Ringelnatter Natrix natrix mangelt es an Selbstvertrauen, sie fühlt sich wie „kriechendes Gewürm“. Ihr gleicht in dieser Hinsicht die Kornnatter Elaphe guttata.

Alle Informationen zu den Homöopathiefortbildungen 2018 in Mainz finden Sie zusammengefasst auf diesem » Seminarflyer.


13. Oktober 2018 - Hahnenfußgewächse - Suche nach Liebe

Vertreter der Hahnenfußgewächse zählen zu den bekanntesten homöopathischen Arzneien überhaupt, um nur drei „Stars“ zu nennen: Pulsatilla, Aconitum, Staphisagria. Von diesen drei ausgehend entdecken wir die Vielfalt dieser Pflanzenfamilie bei weiteren Arzneien aus der zweiten oder dritten Liga: das bewährte Mittel bei Beschwerden von Bändern/Gelenken und im Klimakterium Cimicifuga racemosa; das Herzglycoside enthaltende Buschwindröschen Anemone nemorosa; die wunderschöne aber kämpferische Akelei Aquilegia vulgaris; das stumpfsinnige, unkonzentrierte Helleborus niger; der Knollige Hahnenfuß Ranunculus bulbosus nebst Kriechendem Hahnenfuß Ranunculus repens (Fall von Glaskörperablösung) und Gifthahnenfuß Ranunculus sceleratus (Fall von Entwicklungsrückstand); der einzige essbare Hahnenfuß, der Schwarzkümmel Nigella sativa, sowie die Waldreben Clematis recta und Clematis vitalba (Fall mit klimakterischen Beschwerden).

Sie alle haben im ausgeprägt emotionalen Gemütsbild Elemente der Hahnenfüße Pulsatilla, Aconitum und Staphisagria: eine Mischung aus Liebesbedürftigkeit, Anhänglichkeit, Ängstlichkeit, Kränkung, Zurückweisung und unablässigen und uneinsichtigen Bemühungen um verweigerte Zuwendung. Dazu kommen artspezifische Themen und körperliche Schwerpunkte. Zum Beispiel erscheint Ranunculus bulbosus wie eine Synthese aus Pulsatilla und Staphisagria und heilt Neuralgien. Oder Clematis vitalba ähnelt Puls., zeigt aber die haltsuchenden Wesenszüge einer Kletterpflanze. So erschließen wir uns nach und nach ein vielseitiges Instrumentarium an Heilmitteln.

Den Seminarflyer 2018 zu den halbjährlichen Mainzer Homöopathieseminaren können sie » hier einsehen.


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Eine alphabetisch Übersicht aller Arzneien finden Sie hier: Gesamtuebersicht.pdf