Seminare Dresden

Homöopathieseminar im August 2017 in Dresden mit Karl-Josef Müller


Der Referent
Karl-Josef Müller ist bekannt als Autor der Materia Medica „Wissmut“ und aus Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften sowie zahlreichen Seminaren im gesamtem Bundesgebiet. Er arbeitet seit 1986 in eigener homöopathischer Praxis in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz). Für ihn gibt es keine „großen“ oder „kleinen“ Mittel, nur bekannte und unbekanntere, denn tiefgründig verordnet hat jede Arznei ein umfassendes Heilpotenzial.

Die in wörtlichen Patientenaussagen aufgezeichneten Erstanamnesen werden als Kopie an die Seminarteilnehmer, so dass man entspannt der Fallvorstellung und -analyse folgen kann. Da bei der homöopathischen Umsetzung der individuellen Informationen bei manchen Arzneien die Materia Medica unzureichend ist, wird anschaulich vermittelt, wie in solch einem Fall Ergänzendes aus anderen Natur- und Geisteswissenschaften als zusätzliches Werkzeug hinzugezogen werden kann. Sie werden viel lernen, Inspirationen erhalten und möglicherweise für den einen oder anderen bisher nicht geheilten Patienten dessen persönliche Arznei finden.


19./20. August 2017: „Mutterkonflikt & Gefühlskälte“ - eine Reise durch die Welt der Milche

Aufgrund des reichhaltigen Erfahrungsschatzes des Referenten mit diversen Milcharzneien, werden wir uns beide Tage ausschließlich dieser wichtigen Arzneigruppe widmen.

Ausgehend von Lac humanum begreifen wir die allgemeinen Wesensmerkmale und Verordnungsgrundlagen einer potenzierten Milch. Dann lernen wir mit Lac defloratum eine „alte“ Milcharznei kennen, die weit mehr als nur ein großes Migränemittel darstellt, ebenso wie die unentrahmte Kuhmilch Lac vaccinum.

Wir schreiten dann fort zu weiteren Milchen mit – neben einem durchgehenden Milchthema – individuell variierenden Aspekten, so dass wir neue, taugliche, differenzierte Werkzeuge in die Hand bekommen, Patienten zu heilen, die sonst vergeblich auf Hilfe hoffen würden. Lac oryctolagi cuniculi, Kaninchenmilch, ist beispielsweise eine hervorragende „Polypenarznei“ für zarte, liebe Kinder und hat schon einige Operationen überflüssig gemacht.

Nach der Vorstellung von „domestizierten“ Arzneien folgen dann die Milchmittel „wilder“ Tiere. Lac suillinum (Schweinemilch) kann freiweg als äußerst syphilitische Arznei bezeichnet werden, heilsam für herrschsüchtige Menschen mit destruktiven Charakterzügen und bisher unheilsamen Hauterkrankungen. Lac lupinum (Wolfsmilch) kämpft sich mit zähem Lebenswillen durch; in der Gruppenhierarchie erreicht er schnell eine Führungsposition, aber Operationsfolgen und kaltes Wetter schwächen ihn. Ein Problem mit Autoritäten hat Lac leoninum (Löwenmilch) und ist viel ängstlicher und hypochondrischer als erwartet; für seine Familie tut er alles.

Ein negativer Rhesus-Faktor als zellulärer Ausdruck von strikter Mutterablehnung hat in den Fällen von Lac rhesus ein tragende Rolle gespielt und weit ins Leben der Patientinnen hineingewirkt und zu destruktiven Erkrankungen geführt: Psoriasis, Tumoren ... Differenzierungen zu weiteren Milchmitteln runden den Tag ab

Den Seminarflyer können Sie sich » hier anschauen oder ausdrucken.


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