Heft 1/14 - Nosoden

Syphilinum, Anthracinum, Psorinum, Ornithose, Medorrhinum ...

Homöopathische Nosoden: Medorrhinum, Psorinum, Syphilinum, Lyssinum u.a.
Mit Fällen, Arzneimittelbildern und Informationen zu:
- Syphilinum
- Psorinum (mehrere Fälle)
- Medorrhinum (Empfindungsmethode nach Sankaran)
- Anthracinum (Milzbrand, drei Kasuistiken)
- Tuberkulinum marmorek (Präparat vom Pferd)
- Ornithose (Psittakose, Papageienkrankheit)
- Lyssinum (Luesinum)

Ergänzende Beiträge:
- Dermatophagoides pteronyssinus (Hausstaubmilbe)
- Tricitum vulg. und die Pflanzentabelle von Dr. Yakir
Seborrhoisches Gesichtsekzem (Psorinum)

Die potenzierte Krätzmilbe Psorinum war das Heilmittel für einen kummervollen, schmächtigen Mann. Es brachte nicht nur das juckende Ekzem dauerhaft zum Verschwinden, sondern besserte auch den Schlaf und den nächtlichen Harndrang (Behandler: Christoph Schlüter).


Psorinum - „Ich bin nur noch im Low-Level-Modus

Die Behandlerin Heike Dahl (Berlin) dokumentiert das Heilungspotenzial von Psorinum anhand folgender Patientinnen:
- Frau mit Infektheilungsstörungen, gestörtem Wärmehaushalt (ausgeprägte Frostigkeit mit gleichzeitig starkem Schwitzen bei geringster Anstrengung), Schwächezuständen und juckenden, „aufgeriebenen“ Hautstellen. Psorinum besserte neben diesen Hauptbeschwerden auch weitere Befindensstörungen wie die Obstipation und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
- 18 Monate altes Mädchen mit wiederkehrenden Bronchitiden, Otitiden und Urtikaria. Das initial verordnete Mezereum wirkte nur zwei Monate gut, erst nach Psorinum kam es zu einer anhaltenden Besserung, so dass innerhalb der Nachbeobachtungszeit von 18 Monaten weder Hustensäfte, Inhalate, Kortison noch Antibiotika mehr eingesetzt werden mussten.
- Die Patientin des dritten Falles, der kein „wirklicher“ Psorinum-Fall ist, litt wie auch ihre Mutter und deren Mutter unter Psychosen. Unter Psorinum kam es im Laufe der Jahre zu einer zunehmenden Stabilisierung bei gleichzeitiger Absetzung der Psychopharmaka. Erst nach der schulmedizinischen Behandlung einer Pneumonie sowie einer danach aufgetretenen Krätze setzte eine psychische Verschlechterung ein, so dass eine stationäre Aufnahme notwendig war.


Tuberkulinum marmorek ...

... war das passende Heilmittel bei einer Frau, die seit der Geburt ihres Sohnes vor vier Jahren immer wieder an Blasenentzündungen, Mandel- und Kehlkopfentzündungen, Bronchitiden und Lungenentzündungen und einmalig einer Magenschleimhautentzündung litt. Was die Therapeutin Vedrana Schreiner (Kassel) genau auf dieses, von einem Pferd gewonnene Präparat Tuberkulinum marmorek führte und wie die Patientin auch im Psychischen reagierte, finden Sie auf sieben Seiten nachvollziehbar dokumentiert.


Nosode Ornithose (Psittakose, Papageienkrankheit)

Ein Bub mit häufigen Infekten der Atemwege erhielt vom Behandler Karl-Josef Müller (Zweibrücken) die Nosode Ornithose verordnet, woraufhin sich nicht nur die Infektanfälligkeit deutlich reduzierte, sondern innerhalb von drei Monaten sich auch das Atemvolumen von 60% auf 80% erhöhte und zudem eine geplante Polypenoperation überflüssig wurde.


Meine Unzulänglichkeit soll niemand bemerken“ - Medorrhinum in der Empfindungsmethode nach Sankaran

Bei einem 67-jährigen Mann mit seit der Kindheit bestehender Schwerhörigkeit kam es nach der Gabe von Medorrhinum zu tiefgreifenden Veränderungen. Er konnte sein Hörgerät absetzen und traute sich, all die kreativen Dinge zu leben, von denen er bisher immer nur geträumt hatte: Er schreibt, malt, gibt Ausstellungen und Lesungen, in denen er im Zentrum der Aufmerksamkeit – und Kritik – steht (Behandlerin: Sigrid Lindemann).


Vergiftet von der „Toll-Wut“ des Vaters, der zum „wilden Tier“ wurde

Die Heilpraktikerin Britta Zips (Saarbrücken) präsentiert den Lyssinum-Fall einer Frau mit quälenden Hustenanfällen, brennenden Schmerzen der Speiseröhre, Schluckschmerzen und einem „Giftgeschmack“ im Mund. Die Beschwerden begannen nach dem Tod des cholerischen und unberechenbaren Vaters, von dem sie sich ein Leben lang gedemütigt gefühlt hatte. Den letzten Hinweis auf die Tollwutnosode gab das Lyssinum-Leitsymptom des Harndrangs beim Hören von fließendem Wasser.




„... Ich möchte die Qualität der Beiträge loben, die mir sehr oft auch in meiner Tierheilpraxis weitergeholfen haben. Ich freue mich auf die nächsten Hefte. Mit herzlichen Grüßen.“

Frau E. D., Berlin (E-Mail vom 20. Nov. 2013)




Akne und bakterielle Entzündungen (Lyssinum)

Eine weitere Kasuistik der Tollwutnosode Lyssinum von der Heilpraktikerin Britta Zips (Saarbrücken) dokumentiert die Behandlung einer eifersüchtigen Frau mit schlechtem Selbstwertgefühl, der Angst, von nahestehenden Personen verlassen zu werden, und einer seit Jahren mit Narben einhergehende Akne. Die vorhandenen Gefühle von Scham und mangelnder Anerkennung kompensierte sie durch das Erbringen hoher Leistungen, oft auf der Basis einer hohen (Auto-)Aggressionsbereitschaft. Was mehrere Gaben Lyssinum in den Potenzstufen C30, C200 und C1000 innerhalb von zwei Jahren bewirkten, finden Sie auf den Seiten 39 bis 43, ergänzt durch eine Zusammentragung der Gemeinsamkeiten und geheilten Symptome von vier weiteren Fällen dreier Behandler.


„… alles zerreißen und mit meinem kleinen Beil die Wände schrotten“ - ein Fall von Syphilinum (Luesinum)

Der elf Jahre alte Kalik leidet seit Jahren unter ständig wiederkehrenden Erkrankungen, Bronchitiden und Otitiden im Winter, nächtliche Beinschmerzen, dazu noch Kopfschmerzen und Albträume. Im psychischen Bereich waren neben einer pessimistischen Grundhaltung vor allem aggressives Verhalten: „Ich habe immer die Lehrer beschimpft, Sachen kaputt gemacht, randaliert ... Meinen allerbesten Freund habe ich richtig geprügelt und am nächsten Tag war wieder alles normal“ - auffällig. Die Therapeutin Wyka Evelyn Feige (Berlin) beschreibt ausführlich die Verschreibungsgründe für Syphilinum (DD: Nachtschatten) wie auch den Heilungsverlauf.


Anthracinum, Nosode von Anthrax (Milzbrand)

Gleich drei Anthracinum-Falldarstellungen von Gerhard Ruster, ergänzt von einer abschließenden Beschreibung des „Anthracinum-Patienten“, gewähren mehr als nur einen ersten Einblick in das Arzneimittelbild und Wirkungsspektrum dieser Nosode. Im körperlichen Bereich finden sich gehäuft Akne, Abszesse, Furunkel oder Fisteln, die Anamnese offenbart recht schnell einen starken inneren Ärger oder gewalttätige Träume. In zwei Fällen war zudem das Thema Opfer(mentalität) ein deutlicher Aspekt.


Dermatophagoides pteronyssinus (Hausstaubmilbe) - eine wichtige Differenzialdiagnose zu Psorinum

Hauststaub- und Katzenhaarallergie mit nächtlichem Husten,Enuresis nocturna und mannigfaltige Ängste waren die Behandlungsgründe einer Mutter für ihren sechsjährigen Sohn, bei dem zwei Gaben der Dermatophagoides pteronyssinus (Derm-p.) sowie eine weitere Gabe bei später akut aufgetretenen nächtlichen Magenkrämpfen so nachhaltig gewirkt haben, dass über drei Jahre lang keine weiteren gesundheitlichen Krisen oder Zwischenfälle mehr zu verzeichnen waren (Therapeutin: Beate Schnorrenberger, Berlin).


Triticum vulgaris (Weizen) und die Pflanzentabelle von Dr. Michal Yakir

Die israelische Ärztin und Botanikerin Dr. Michal Yakir gibt einen Einblick in ihr Modell des Pflanzenreichs, in dem sie die Evolution im Pflanzenreich in Beziehung zu den Entwicklungsstadien des Menschen und seiner Krankheit bringt. Sie illustriert dies am Fall einer 40-jährigen Psychologin und Mutter zweier Kinder, die ihr Leben als sinnlos empfand, unter schweren Allergien, chronischer Müdigkeit und Erschöpfung litt. Der potenzierte Weizen Tricitum vulgaris beseitigte nicht nur ihre körperlichen Beschwerden, sondern klärte ihre symbiotische Beziehung zu ihren Kindern, so dass sie sich seitdem viel weniger Ängste und Sorgen um ihre Kinder macht und sich mehr um sich selbst kümmert.

Wünschen Sie eine Information per E-Mail von Neuerscheinungen der Homoeopathia viva?

Sie erhalten halbjährlich eine E-Mail. (Sie können diese Erlaubnis jederzeit per E-Mail widerrufen.)
Alle mit * markierten Felder sind Pflichtfelder!

Zur Schnellübersicht über alle Ausgaben.

Nach oben.


Suche nach Beiträgen und Fällen

Mit obiger Suchfunktion können Sie in den Beschreibungen aller Hefte nach Arzneien, Krankheitsnamen, Autoren etc. suchen.

Tipp 1: Der Stern „*“ dient als Platzhalter für beliebig viele Zeichen. Bsp.: „Aceton“ würde nur Seiten finden, die genau dieses Wort beinhalten, „Aceton*“ würde dagegen auch Seiten mit Wörtern wie „Acetonum“ oder „Acetonumverbindungen“ finden.

Tipp 2: Zur Suche von Beiträgen einer Arznei, geben Sie den Namen in ausgeschriebener Form ein. Bsp.: „Acetonum“ würde in der Regel nur Ausgaben anzeigen, die einen Beitrag dieser Arznei enthalten. Führen Sie dagegen eine Suche mit „Aceton*“ durch, würde auch Seiten anzeigen, die diese Arznei nur erwähnen (z.B. als Differenzialdiagnose).


Übersicht über alle Arzneien

Eine alphabetisch Übersicht aller Arzneien finden Sie hier: Gesamtuebersicht.pdf